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GESUNDHEIT BRAUCHT
TRAINING!
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Lauf- und Sporttipps
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Lauftipps für Anfänger
-Das eigene Tempo finden.
-Die Geschwindigkeit beim Training so wählen, das sie sich noch
unterhalten könnten.
Lieber langsamer. Die Belastungsintensität muss Ihnen noch
leicht erscheinen.
-Regelmäßig trainieren. Optimaler Trainingsumfang: 3x in der
Woche. Insbesondere am Anfang lieber häufiger als zu lang.
-Zeitlicher Umfang je nach Fitness langsam von ca. 20 min auf 45
min steigern, die gelaufene Strecke ist dabei unerheblich.
-Wichtiger als schnelles Laufen ist der zeitliche Umfang des
Trainings.
-Nur Laufen wenn sie Gesund sind, bei Krankheit und Fieber
schadet das Training.
-Sie dürfen und sollen sich durchaus Ziele setzen.
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Warm Up und Cool
Down – oft unterschätzt
Die Bedeutung des Aufwärmens und des Abwärmens vor und nach dem
Training wird von vielen Sportlern stark unterschätzt. Sie
beugen nachweislich durch ein regelmäßiges Warm up und Cool down
einer erhöhten Verletzungsgefahr vor und verbessern die
Regeneration. Ein lockeres Einlaufen von ca. 5 bis 10 min hat
sich dabei sehr gut bewährt. Im Anschluss bietet sich noch ein
kleines „Lauf-ABC“ (Laufschulbewegung) von ca. 5 min an. Sie
„zerlegen“ einen Laufschritt in seine Bestandteile
(Kniehebelauf, Anfersen, Fußgelenksarbeit...) und führen die
Bewegung einzeln durch. So sind Sie in der Lage, Ihren Laufstiel
weiter zu verfeinern und zu ökonomisieren.Für das Abwärmen
reicht ein lockeres Auslaufen über mindestens 5 min in der Regel
aus. Anschließend kann ein leichtes Dehnprogramm der belasteten
Muskulatur durchgeführt werden. Jedoch auf keinen Fall
übertreiben. Mit dem folgenden Duschen bzw. einem
Entspannungsbad wird die Regeneration wirkungsvoll unterstützt.
Ausgleichssport
Es ist sinnvoll, neben dem Laufen Ausgleichssport zu betreiben.
Die Sportarten sind so gut wie frei wählbar. Am besten eignen
sich Radfahren, Skaten, Schwimmen, Rudern,
Fitness-Training/Aerobic, Tanzen oder
rhythmische Gymnastik. Sie fördern die allgemeine Ausdauer und
beanspruchen ähnliche Muskelgruppen. Da die Anforderungen bei
den Ausgleichssportarten etwas andere sind als beim reinen
Laufen, kann damit die allgemeine Fitness erhöht werden und die
Verletzungsanfälligkeit vermindert werden.TIPP: Ausgleichssport
dient nicht nur der Abwechslung und erhöht die Motivation,
sondern kann auch
als Ersatz betrieben werden, falls man mal nicht laufen kann
oder möchte.
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Nur wer clever
trainiert, wird schneller - Das optimale Training
Wer im Training immer nur um
persönliche Rekorde rennt, wird keine Lorbeeren erringen. Der
wichtigste Trainingsbereich ist der Grundlagenausdauerbereich 1
(GA1) mit Belastungsintensitäten bis zur aeroben Schwelle, die
man im Optimalfall aus einem sportmedizinischen Leistungstest
erfährt. Dieses Training ist der langsame lange Dauerlauf und
macht ca. 2/3 des gesamten Trainings aus. Ganz in Maßen wird der
Tempodauerlauf (GA2-Bereich) mit Belastungsintensitäten zwischen
der aeroben und anaeroben Schwelle eingesetzt. Bei diesem Tempo
wird letztendlich auch später der Wettkampf für den Halbmarathon
und Marathon gelaufen. Und das „Salz in der Suppe“ ist das
Intervalltraining mit höheren Geschwindigkeiten zum Training der
Motorik.Das heißt: In der Ruhe liegt die Kraft. Die Qualität des
Trainings bestimmt über den Erfolg.
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Der ideale Puls?
Den idealen Puls für Jeden gibt es im
Sportbereich leider nicht. Fast jeder wird beim Pulsmessen schon
die Erfahrung gemacht haben, dass sich dieser von Person zu
Person mitunter recht deutlich unterscheidet. Letztendlich ist
der Puls abhängig vom Alter, der Sportart, dem Trainingszustand,
dem Geschlecht, den
Witterungsbedingungen, der Ernährung, von Medikamenten, von
individuellen Faktoren, ... Die übliche Formel 180-Lebensalter
stellt eher die Ausnahme als Regel dar. Damit hat eben jeder
seinen individuell optimalen Puls, ob niedrig oder hoch. Mittels
sportmedizinischer Leistungsteste kann dieser für Jeden bestimmt
werden. Somit kann ein Puls von 100 S/min für den Einen ebenso
so sinnvoll sein wie für den Anderen ein Puls von 180 S/min.
Wichtig dabei ist einerseits die gesundheitliche Abklärung
während der Belastung als auch die Bestimmung von
sportmedizinischen Belastungswerten wie u.a. dem Laktat.
Insgesamt kann damit dann ein effektives Training bei minimalem
Zeitaufwand und minimalem gesundheitlichen Risiko umgesetzt
werden.
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Die richtige Ernährung
Wie sollte nun eine „sportgerechte“
Ernährung aussehen? Wer keinen Leistungssport betreibt, braucht
keine spezielle Sporternährung. Jedoch ist eine ausgewogene und
gesunde Ernährung die Quelle für Gesundheit und
Leistungsfähigkeit. Eine optimale Ernährung sollte viel Obst und
Gemüse (nach Möglichkeit 5 Portionen am Tag), Vollkornprodukte,
qualitativ hochwertiges und eher pflanzliches Fett wie z.B.
Rapsöl oder Olivenöl und Fisch beinhalten. Dazu ausreichend
Flüssigkeitszufuhr, mindestens 1,5 Liter pro Tag, vorzugsweise
Wasser oder während des Sports auch isotonische Getränke oder
Saftschorlen. Insgesamt sind natürlich alle Lebensmittel
erlaubt, nur eben in Maßen. Zumeist wird der Kalorienverbrauch
beim Sport erheblich überschätzt. Eine Stunde Laufen verbraucht
ca. 600 – 800 kcal, dies entspricht ca. 1,5 l Weißbier, 1,5-2 l
Saft, 150 g Salami, 100-150 g Nüsse oder 1,5 Tafeln Schokolade.
Sie brauchen also bei moderater Belastung bis zu 4 Stunden pro
Woche nicht mehr zu essen, um die Kalorien auszugleichen.
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Die
richtige Atmung
Anfänger
machen sich zumeist zu viele Gedanken um ihre Atmung. Die Folge
ist, dass sie beim Atmen eher verkrampfen als locker werden und
vielleicht sogar Seitenstechen bekommen. Daher folgende kleine
Tipps:
1. Achten Sie lediglich auf das Ausatmen. Atmen Sie kräftig aus,
dann ergibt sich alles Weitere von selbst. Der Körper holt sich
automatisch die Luft, die er für die entsprechende Belastung
braucht.
2. Im langsamen Lauftempo sollte man auf ca. 4 Schritte ausatmen
und wiederum auf 4 Schritte einatmen können. Nur zwischendurch
mal kontrollieren, nicht ständig zählen.
3. Laufen ohne zu schnaufen. Im lockeren Lauftempo sollte man
sich noch unterhalten können.
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Die optimale Fettverbrennung
Für das Erreichen von gesundheitlichen
Vorteilen durch das Laufen als auch für ein
leistungsorientiertes Training ist ein gut funktionierender
Fettstoffwechsel notwendig. Nur wie sehen die optimalen
Bedingungen dafür aus? Zum ersten muss die Laufgeschwindigkeit
niedrig gewählt werden. Im Optimalfall sollte die
Belastungsintensität im so genannten aeroben Bereich liegen,
denn nur hier werden vor allem Fette als
„Treibstoff“ verwendet. Der entsprechende Puls kann dabei
individuell recht unterschiedlich sein. Als weiterer wichtiger
Faktor ist eine Belastungszeit von mindestens 30 min
anzustreben, je länger, desto besser. Denn mit zunehmender Zeit
wird die Fettverbrennung immer aktiver. Unser Tipp: Laufen ohne
zu schnaufen, dafür lieber etwas länger. Etwa 2-3 Stunden vor
der Belastung und unmittelbar nach der Belastung nach
Möglichkeit auf Essen verzichten, jedoch unbedingt ausreichend
Trinken (Wasser oder stark verdünnte Obstsäfte). Pause
ist auch Training!Unter Training wird zumeist die
Belastungsphase verstanden. Hier wird gearbeitet, gelaufen,
geschwitzt… Aber irgendwann muss sich der Körper auch erholen
und regenerieren. Dazu dienen die Pausen nach dem Training.
Diese sind damit also notwendiger Bestandteil des Trainings.
Sind die Pausen zu kurz, führt dies über kurz oder lang zu einer
verminderten Leistungsfähigkeit, ja manchmal auch zu Beschwerden
wie Schlafstörungen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder auch zu
Erkrankungen wie Infekten und
muskulären Verletzungen. Ein ganz sensibler Parameter hierfür
ist der Ruhepuls, gemessen frühmorgens vor dem Laufstil (z.B.
auf einem Laufband) analysieren. Tipp: Nehmen Sie ruhig zum
Vergleich Ihre alten Laufschuhe mit.
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Seitenstechen
Ein
schmerzhaftes oder krampfendes Gefühl unter dem Rippenbogen kann
während des Laufens auftreten, zumeist bei höherem Tempo. Als
Ursache dafür wird ein Krampf im Zwerchfellbereich angenommen.
Was kann dagegen getan werden?
1. Lauftempo drosseln, evtl. auch ein paar Schritte gehen.
2. Bewusst und tief atmen.
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Wettkampf-Tipps
1. Den Wettkampf langsam angehen. Lassen Sie sich nicht von der
Euphorie und den Mitläufern verleiten. Bleiben Sie bei Ihrem
vorher festgelegten Tempo bzw. Pulswerten. Die überschüssige
Energie lieber für den Endspurt aufsparen.
2. Ausreichend Trinken und Essen. Etwa 30 min nach dem Start mit
dem Trinken beginnen. Lieber kleine Portionen, aber dafür
öfters. Nutzen Sie daher lieber die Möglichkeiten aller
Verpflegungsstationen. Bewährt haben sich isotonische Getränke
als auch als Reserve vor einer Unterzuckerung Kohlenhydrat-Gele.
Insbesondere bei Hitze auf eine ausreichende Trinkmenge achten.
3. Das Ziel vor den Augen.Sie haben die ganze Zeit gut trainiert
und sich auf den Wettkampf vorbereitet. Sie werden es schaffen.
Haben Sie Vertrauen in Ihr Leistungsvermögen.
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