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Zum Themengebiet Gewichtsreduktion und gezielter lokaler Fettabbau wurde eine von der Ethikkommission Bayerns genehmigte Studie in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Regensburg, Institut für Klinische Chemie, mit folgendem Titel durchgeführt:

 „Einfluss von wassergefilterter Infrarot-A-Strahlung auf die Gewichtsreduktion und die lokale Fettverteilung unter körperlicher Belastung“

Geprüft werden soll, inwieweit eine zusätzliche Bestrahlung mit wassergefiltertem Infrarot-Licht bei übergewichtigen Frauen während einer Ausdauerbelastung auf dem Fahrradergometer zu einem größerem Gewichtsverlust und einem gezielten lokalen Fettabbau im Bereich der Hüften, des Gesäßes und der Oberschenkel im Vergleich zur nichtbestrahlten Kontrollgruppe führt.
 

Zusammenfassung und Schlussfolgerung
Ein aerobes Ausdauertraining über 4 Wochen auf dem Fahrradergometer führt in der Bestrahlungsgruppe unter zusätzlicher Anwendung von wassergefiltertem Infrarot-A-Licht zu einer hochsignifikant größeren Reduktion der summierten Umfänge von Taille, Hüfte und beiden Oberschenkeln gegenüber der Kontrollgruppe mit aeroben Ausdauertraining ohne zusätzliche Bestrahlung. Die Umfangsreduktion aus betrug in der Bestrahlungsgruppe 7,3 cm (ITT) bzw. 8,1 cm (OT) gegenüber 2,3 cm (ITT) bzw. 2,8 cm (OT) in der Kontrollgruppe.

Anhand der Körperfettanalysen mittels Bioimpedanz lässt sich mit einiger Sicherheit vermuten, dass diese größere Umfangsreduktion infolge einer vorrangigen Reduktion des Fettanteiles zu Stande kommt.

Im Rahmen der Studie wurden vor Therapiebeginn und nach Abschluss der Therapie Laborwerte zur Erfassung des atherosklerotischen Risikoprofils bestimmt. Dies umfasste Parameter des Lipidstoffwechsels sowie weitere Risikomarker der Arteriosklerose und des metabolischen Syndroms, wie das Homocystein oder das Leptin. Die kurzzeitige Intervention mit einem Ausdauertraining über 4 Wochen führte weder in der Kontrollgruppe noch in der Bestrahlungsgruppe zu einheitlichen Veränderungen. Somit führt die Intervention über den erfassten Zeitrahmen in beiden Gruppen zu keiner gewichtsunabhängigen Verbesserung des Risikomarkerprofils. Weiterhin wurden in der Bestrahlungsgruppe nach der Anwendung von wassergefiltertem Infrarotlicht in den Laborwerten keine pathologischen Veränderungen festgestellt.
Der Mechanismus dieses verstärkten Fettabbaus bleibt unklar. Vermutet wird, dass über das wassergefilterte Infrarot-Licht eine Erwärmung und damit eine verbesserte Durchblutung des Fettgewebes und Aktivierung des Fettstoffwechsels erfolgt. Unerwünschte Wirkungen der Bestrahlung mit wassergefiltertem Infrarot-Licht wurden nicht festgestellt.
 
Die vollständige Publikation der Arbeit finden Sie auf der Homepage von German Medical Science unter folgenden Angaben:

Möckel F, Hoffmann G, Obermüller R, Drobnik W, Schmitz G. Influence of water-filtered infrared-A (wIRA) on reduction of local fat and body weight by physical exercise.

GMS Ger Med Sci. 2006;4:Doc05. Online verfügbar unter: http://www.egms.de/pdf/gms/2006-4/000034.pdf (PDF), http://www.egms.de/en/gms/2006-4/000034.shtml

 

 

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