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Durch sinnvolle Gesundheitsförderungsprogramme lassen sich eine Reihe von positiven Effekten für Mitarbeiter und Unternehmen erzielen.
 

 

Positive Effekte betrieblich organisierter Gesundheitsförderung

 

 

  • Erhöhte Wettbewerbsfähigkeit aufgrund gesteigerter Produktivität

(Wenzel, 1999)
à
    Return on Investment zwischen 1 : 2,05 und 1 : 5,64 (Chapman, 1996)

 

  • Verringerung des Krankenstandes um 20 - 68% und der Fehlzeiten (langfristig) (Grübl, 2006)
     
  • Größere Gesundheitskompetenz

 

  • Reduzierung der durch Präsentismus entstehenden Mehrkosten. Diese durch Produktivitätsverlust entstehenden Kosten sind 3x höher als die durch Fehltage verursachten Kosten! (Goetzel et al., 2004)

 

  • Verbesserung der Arbeitszufriedenheit und des Betriebsklimas

(Meuser, 2004)

 

  • Geringere Fluktuation durch gesteigertes gesundheitliches Wohlbefinden

 

  • Imageverbesserung des Unternehmens und höhere Attraktivität für neue Mitarbeiter
     
  • Ausbau der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft

 

  • Gesundheitliche Effekte (Grübl, 2006; Emmermacher, 2003):
    • Reduzierung des Stressempfindens um bis zu 25%
    • Verbesserung des Ernährungsverhaltens um bis zu 10%
    • Steigerung der körperlichen Aktivität um bis zu 36%
    • Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit um bis zu 23%
    • Verbesserung von Risikofaktoren (z.B. Cholesterin um 15%)
    • Verbesserung des Wohlbefindens um 12% und des Gesundheitszustandes um 12%

 

 

Universität Regensburg
Lehrstuhl für Psychologie V
Prof. Dr. rer. nat. Marianne Hammerl

Dr. med. Frank Möckel,
Institut für Prävention und Sportmedizin (IPS)

“Fit zum Führen”

 
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie der Universität Regensburg in Kooperation mit BMW und dem Institut für Prävention und Sportmedizin (IPS) wurden die eigenen Gesundheitsprogramme mit den Schwerpunkten Ernährung, Bewegung und Stress & Entspannung bei Führungskräften von BMW evaluiert.
 
Primäres Ziel des Gesundheitsprogramms ist die Verbesserung und langfristige Sicherung eines guten Gesundheitszustandes bei den Seminarteilnehmern. Um dieses Ziel zu erreichen, soll durch die Maßnahme eine Förderung und Integration von gesundheitsförderlichen Verhaltensweisen in den beruflichen und privaten Alltag der Seminarteilnehmer bewirkt werden. Bezogen auf die Komponenten des Seminars geht es darum, bei den Teilnehmern eine gesunde Lebensweise zu fördern, die Teilnehmer zu befähigen und zu motivieren, sich ausreichend zu bewegen und ihnen erfolgreiche Methoden und Techniken zum Umgang u.a. mit berufsbezogenem Stress an die Hand zu geben.

Folgende Ergebnisse konnten u.a. erhoben werden:

  • Verbesserung des Ernährungsverhaltens (+ 8 %)
  • vermehrte körperliche Aktivität(+ 36 %)
  • Verbesserung der Leistungsfähigkeit (+ 23 %)
  • Verbesserung von Risikoparametern ( z.B. LDL-Cholesterin: - 15 %)
  • hohe Rate in der persönlichen Zielerreichung (74 %)

Damit belegen u.a. positive Auswirkungen auf das Ernährungs- und Bewegungsverhalten, den Bauchumfang, den Body-Mass-Index, den Körperfettanteil, den Ruhepuls, die Cholesterinwerte und auf die körperliche Leistungsfähigkeit die Wirksamkeit des evaluierten Seminars.

Lit.: Grübl, M.: Evaluation eines Gesundheitsseminars. Universität Regensburg, 2006.

 

 

     © April 2008 Institut für Prävention und Sportmedizin GmbH (IPS) Im Gewerbepark D50 93059 Regensburg
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